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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
forschenden Blick rundumher. Da fügte er mit gedämpfter Stimme hinzu:
»Verzeih, o Herr! Meine Überraschung, dich schon hier zu finden, war so groß, daß ich die gebotene Vorsicht fast vergessen hätte!«
Er hielt mich also für jemanden, der eigentlich nicht hier, sondern anderswo, vielleicht weit von hier, zu suchen war. Ich mußte sehr geschickt verfahren und fragte ihn also:
»Wo vermutetest du mich?«
»In Bagdad, wo du nicht eher als gestern erst angekommen sein kannst.«
»Du hast das Richtige getroffen; ich habe mich aber dort nicht aufgehalten.«
»Ist dir die Weisung des Säfir dort sogleich ausgehändigt worden?«
»Ja.«
Des Säfir! Dieses Wort wirkte wie ein elektrischer Schlag auf mich. Der Säfir war da! War das derselbe Säfir, von welchem der Bimbaschi erzählt hatte? Wo befand er sich? Welchen Zweck verfolgte er? Auf was bezog sich seine Weisung? Wer und was war ich? Oder, deutlicher gesagt, wer und was war der Mann, für den ich jetzt gehalten wurde? Diese und noch andere Fragen gingen mir durch den Kopf. Vielleicht war es möglich, die betreffenden Antworten herauszulocken.
Der Mann sah jetzt meinen Halef forschend an, gewahrte den silbernen Ring an dessen Hand und richtete dann in sehr devotem Tone die Frage an mich:
»Sei gütig, und verzeih, o Herr, wenn ich zu fragen wage, ob dieser Mann vielleicht Astab ist, von dem mir der Säfir sagte, daß er dich begleite!«
»Er ist es,« nickte ich, indem mir die Ahnung auf-
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